Touristeninformationen über Kapstadt

Das Fremdenverkehrsbüro grüßt alle Urlauber sowie sämtliche Fußball-freudigen, die für einen Reiseausflug zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft 2010 oder einfach nur wegen des Urlaubs selbst, hier Ihren Aufenthalt verbringen möchten.
Selbstverständlich erhalten Sie hier weitere Touristikinformationen zu den Städten Johannesburg

Kapstadt, das Kap der Guten Hoffnung, so wird die gern besuchte Stadt genannt. Sie beherbergt 3,4 Millionen Einwohner und kommt in der Rangfolge der größten Städte gleich nach Johannesburg und Durban. Kapstadt hat eine Fläche von 2461 km² und wird gelegentlich als die Mutterstadt Afrikas bezeichnet.
Das Kap der guten Hoffnung liegt ca. 45 km südlich von der Metropole entfernt und erhielt durch seinen gefährlichen Seeweg in Richtung Indien, diesen noch heute berühmten Küstennamen.

Das direkt an der Metropole stehende Wahrzeichen (Tafelberg) garantiert jedem Besucher einen umwerfenden Blickpunkt. Der Tafelberg steht mit dem Lion’s Head, Signal Hill und Devil’s Peak in unmittelbarer Nähe und macht diese einzigartige [b]Skyline[b] weltweit unverwechselbar.

Damals
Ursprünglich ist das heutige Kapstadt von den San und Khiokhoi besiedelt gewesen. 1652 reiste der Niederländer Jan van Riebeeck an die Tafelbucht und gründete dort eine Versorgungsstation für Handelsschiffe der niederländischen Ostindien-Kompanie. Grund für die Auswahl dieser Bucht war der, dass diese einen natürlichen Hafen anbot. Nach der Vertreibung der Ureinwohner besiedelten die zum eigenen Schutz angesiedelten Niederländer diese Gegend. Das heutige Castle of Good Hope (Fort de Goede Hoop) wurde nun geboren.

Die Ureinwohner kommunizierten mit Ihren ganz eigenen Sprachlauten, sodass diese wie ein Stottern klangen. Die Niederländer nannten das "Hottentotten" (Stotterei). Dieses Wort wurde auf Menschen mit vermeintlich unterlegender Kultur und Mangel an intellektuellen Fähigkeiten übertragen. Heute gilt das Wort als beleidigend. Die neuen Eroberer dieses Gebiets wollten erfolgreichen Handel mit den Ureinwohnern betreiben, doch diese weigerten sich strikt. Die Niederländer sahen sich nun gezwungen Sklaven aus Handelsgebieten in Madagaskar, Malaysia, Indonesien und Indien herbei zu holen. Der Mangel an Arbeitskräften war groß und nicht nur dieser, leider auch die Anzahl der Frauen. Es bestand akuter Frauenbestand. So kam es, dass das weibliche Geschlecht nicht nur für die Arbeit ausgenutzt wurde, sondern auch für sexuelle Beziehungen.

Die 150-jährige Herrschaft der Niederländer führte zu einem starken Wachstum der Siedlung. Heute ist der für die Küstenregion lebendige Hafen ein vor allem wichtiger Wirtschaftszweig des Südafrikanischen Kontinents. Die zwischen Europa und Asien verkehrenden Schiffe machten oftmals Rast an der Bucht und dienten vielen Seeleuten als willkommener Ankerplatz. Im 18. Jahrhundert war die Vereinigte Oost-Indische Compagnie, kurz VOC beinahe bankrott, sodass britische Imperialisten die ihr Einflussgebiet erweitern wollten, sich diesem Teil der Region nähern wollten. Die Niederländer verloren den Kampf gegen die Briten und mussten das ehemals von ihnen geführte Land geschlagen abgeben. 1804 wurde das Küstengebiet zur Britischen Kolonie ernannt und die jahrelange Sklaverei abgeschafft.

Nach dem Gold- und Diamantenfund im inneren des Landes, sank der Status der damals dominierenden Stadt. 1869 bis 1890 wurden diese wertvollen Rohstoffe ausgegraben und brachten glücklicherweise auch viele neue Jobs.

Die dortige Rassentrennung entstand erstmals im Jahre 1901. Ein Vorwand der damaligen Beulenpest führte zu diesem radikalen Entschluss. Die schwarzen Einwohner teilte man in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe wurde in die Nähe der Docks abgeschoben und die andere in Ndabeni, an die Ostseite des Tafelbergs. So entstanden in diesem Teil des Landes die sogenannten Townships. Nach dem im Jahre 1948 die Wahlen vorbei waren und die "National Party" nun die führende Partei war, entstand daraufhin das Apartheid-System. Menschen wurden nach ihren Hautfarben in getrennte Wohnviertel geführt.

Nach der Freilassung Nelson Mandelas sollte sich alles ändern. Als dieser im Jahre 1990 aus der Haftanstalt entlassen wurde, hielt dieser eine Rede auf dem Balkon des Rathauses in Kapstadt. Er sprach von einer neuen Ära Südafrikas. Nun ist die Innenstadt durch viele Sanierungsarbeiten deutlich ansehnlicher geworden. Dieses macht sich natürlich auch bei den Touristen bemerkbar. Diese fühlen sich nun sicherer und lassen jetzt auch gerne mal die Nacht zum Tag werden.
Die Mehrheit der Bevölkerung wird heute von der weißen Rasse dominiert und findet sich meist in der Innenstadt wieder

Heute
In der heutigen Zeit kann man sagen, dass die Stadt ein sehr durchmischtes Verhältnis hat. Die Innenstadt ist mit seiner rechtwinkligen Struktur, mit der einer Nordamerikanischen zu vergleichen. Wohnungen sind hier kaum auffindbar und doch sind sie durch die damalige Apartheid in Rassengruppen aufgeteilt. Farbige bewohnen den äußeren Teil und Weiße den inneren Teil der Stadt. Vielmehr stehen Dienstleistungseinrichtungen und Handel im Zentrum. Auch finden sich Industrieviertel, Speditionen und Logistikunternehmen im Zentrum der Stadt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Beliebteste Zeit für den Tourismus ist der Oktober und März.
Der Fremdenverkehr gilt als wichtigste Einnahmequelle Kapstadts. Durch die im Jahre 2010 stattfindende Fußballweltmeisterschaft, die in den Städten Bloemfontein, Johannesburg, Kapstadt, Durban und weiteren fünf Orten ausgetragen wird, erwartet das Land eine längst erhofften Tourismus-boom. Reizvolle Sehenswürdigkeiten sind der Tafelberg, aber auch die Victoria and Alfred Waterfront und der Victorianische Hafen. Urlauber werden gerne von unzähligen Boutiquen, Restaurants, Museen, dem Nobel Square oder dem Two Oceans Aquarium am Hafen empfangen.

In der Innenstadt stehen viele historische Gebäude und Museen. Das älteste erhaltene Gebäude Südafrikas ist das Kastell (Castle of Good), dieses entstand im Jahre 1666 und galt als Vorbild barocker Festungen. Glücklicherweise war das Gebäude nie in Kampfhandlungen verwickelt, sodass es für eine sehenswerte Fotoaufnahme allemal geeignet ist. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind z. B. die City Hall die im Jahre 1905 erbaut wurde sowie die St. Georges Cathedral, Sitz des anglikanischen Erzbischofs, die Nationalgalerie und das Nationalmuseum.

Eine der beliebtesten Straßen der Innenstadt ist die Long Street. Hier finden Sie gemütliche Kneipen, exquisite Restaurants und musikreiche Nachtclubs.

Ein wahrer Tourismusmagnet ist die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island. Sie wurde von den Apartheid-Regierungen für politische Häftlinge aufgestellt. Berühmtester Häftling war Nelson Mandela. 1999 wurde die Insel zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt

In den Sommermonaten zieht es viele Touristen in die Vororte Camps Bay und Clifton. Die herrlichen Strände sind zugleich die meistbesuchten Südafrikas. Für Wassersportler eignet sich der Bloubergstrand, dieser liegt im Norden der Stadt.

Einkaufen
15 Km von der Innenstadt entfernt finden Sie auch noch das Großprojekt Century City. Dieser ist ein großer Themenpark (Ratanga Junktion) und bietet für jung alt spannende Erlebnisse.
Touristen werden natürlich auch ein Einkaufszentrum (Canal Walk)vorfinden, sodass Sie nach Lust und Laune shoppen können. Über 400 Geschäfte, ein Kinozentrum, zahlreiche Restaurants und zwei Hotels stehen hier. Des Weiteren gibt es hier ein Spielcasino und ein Feuchtgebiet-Reservat (Intaka Wetlands).

Weitere Einkaufmöglichkeiten biete das Einkaufszentrum Victoria & Alfred Waterfront in der Hafengegend.
Von der am Wasser liegenden Mall starten viele Rundfahrten und Besichtigungstouren. Zahlreiche Straßenhändler und begabte Musikanten sorgen für lebhafte Stimmung vor Ort.

Garten
Der Botanische Garten Kirstenbosch ist einer der schönsten des ganzen Landes und befindet sich am südlichen Fuß des Tafelbergs.

Wirtschaft
Neben dem Tourismus lebt die Stadt vor allem von der Textilherstellung und der Informationstechnologie. Gleich dahinter kommen der Handel und Transport sowie die Werbebranche, die zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Stadt zählen. Exportgüter wie z. B Obst, Wein, Blumen und Bodenschätze sind natürlich auch hier nicht-wegzudenkende Einnahmequellen.

Verkehr
Der Cape Town International Airport ist der zweitgrößte Flughafen Südafrikas. Nationale (Namibia, Kenia und Botsuana)und internationale Flüge starten von hier aus.

Das gut vernetzte Straßennetz bietet reisenden eine ruhige und holperfreie Fahrt. Shuttle-Busse verkehren vom Zentrum zum Flughafen. Die N2 führt entlang der Küste in Richtung Osten und verläuft direkt neben der Landebahn. Die N1 steuert alle reisenden und ihr Gefährt in das weiter entfernte Bloemfontein.

Kapstadt verfügt über eine S-Bahn-artige Regionalbahn und ein regionales Busnetz. Beliebteste Art zu reisen sind die vielen Mini-Taxis, leider sind diese jedoch meist überfüllt und werden für die kommende Fußball-WM deutlich aufgestockt.
Fußgängerwege sucht man hier leider vergeblich. Durch die damalige Apartheid erschwerte man es der ärmeren Bevölkerung sich von Viertel zu Viertel bewegen zu können und unterließ Projekte, die zum Bau von Fußgängerwegen dienten.

Bildung
Kapstadt gehört zu den wichtigsten Universitätsstädten des Südafrikanischen Landes. Die Universität "University of Cape Town" ist eine der wichtigsten auf dem Afrikanischen Kontinent. Daneben gibt noch die "University of the Western Cape" und die technische Universität "Cape Peninsula University of Technologie".
Auch gibt es hier eine Business School (Graduate School of Business.

Sprachschulen sind hier natürlich auch stark vertreten und insbesondere eine interessante Anlaufzone für Kapstadt-Besucher. Durch die besondere Qualitätsorientierung und des hohen Freizeitwertes, wuchsen die Bildungsinstitutionen zu einer immer größer werdenden Popularität heran und freuen sich auch heute noch über weiteren Zuwachs.

Bei weiteren Fragen zu Hotel, Veranstaltungen, Tourismus oder aber Freizeitaktivitäten fragen sie einfach bei Ihrem Reiseveranstalter nach Informationen oder besuchen eines der vielen Tourist-Infos vor Ort.

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Fremdenverkehrsamt Kapstadt


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