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Touristeninformationen über Durban
Die Großstadt die am indischen Ozean liegt, ist an der Ostküste Südafrikas zu Hause.
Sie beheimatet 3,1 Millionen Einwohner und ist nach Johannesburg, die zweitgrößte Stadt des Landes. Diese hat den größten Hafen Afrikas und viele Strände, daher zieht es immer wieder Touristen in das Urlaubszentrum. Die Bevölkerungsdichte beläuft sich auf 1.460 Einwohner/km². Bürgermeister ist Obed Mlaba.
Geschichte
Historische Felszeichnungen die bis 100.000 v. Chr. geschätzt werden, deuten auf menschliches Leben in dieser Region. Diese fanden Spurensucher in Höhlen der
Drakensberge. 2000 v. Chr. kamen die Bantu nach Durban und vertrieben die damals Einheimischen.
Später entdeckte "Da Gama" die Bucht, an der später die Stadt Durban entstand. Seine erste Seereise führte Ihn auf direktem Wege hier her. Er hielt es bis dato für eine Flussmündung und suchte eigentlich einen von Europa nach Indien geeigneten Seeweg. Der Ort bekam den Namen des Entdeckungstages, "Rio de Natal" (Weihnachtsfluss). Später erkannte man, dass es sich um keine Flussmündung handle und prompt erhielt dieser den Namen "Port Natal".
300 Jahre lang diente der damalige Durban als Zufluchtsstätte für Schiffbrüchige, Kaufleute und Sklavenhändler. 1823 kamen Briten ins Land und gründeten permanente Siedlungen. Bis zum Jahre 1835 wuchs die Stadt immer weiter heran, sodass diese zu Ehren des damaligen Gouverneurs "Benjamin d’Urban"ernannt wurde und bis heute den Namen trägt.
Durch den damaligen Kolonialstatus stieg Durban zu einem wichtigen Hafen- und Handels-
hafen auf. Briten brachten ab dem Jahre 1860 immer mehr indische Leiharbeiter ins afrikanische Land, sodass diese einen deutlichen Einfluss auf das heutige Durban haben. Die Nachkommen der damals anreisenden Inder leben und arbeiten hier und sehen diese Region, als Ihre ganz natürliche Heimat.
Der berühmte Inder Mahatma Gandhi (Rechtsanwalt, politischer sowie geistiger Führer) besuchte das südafrikanische Land von 1893 bis 1915 und hielt sich über längeren Zeitraum als Rechtsanwalt in Durban auf.
Bevölkerung
2001 wurden 3.090.117 Einwohner gezählt. Das durchschnittliche Alter betrug 25 Jahre. Schwarze Afrikaner führten mit 63,8 % die Spitze der Bevölkerung an. An zweiter Stelle kamen
mit 19,9 % die Bürger mit indischer Abstammung und auf dem letzten Platz folgten dann mit gerade einmal 9,0 % weiße in der Rangfolge. Muttersprache ist "isiZulu". Diese wird von 63 % der Einwohner gesprochen, gefolgt von 30 % englischsprachigen.
Religion
68 % Christen, 15,5 % Konfessionslos, 11,3 % Hindus, 3,2 Moslems, 0,1 % jüdisch
Wirtschaft
Die Stadt besitzt eine starke Industrie, starken Handel und gute Logistik. Der Tourismus ist ebenso ein wichtiger Wirtschaftsfaktor wie die Produktion von Exportgütern. Durban hat durch seinen Hafen und seine Küste klare Vorteile gegenüber anderen Ballungsräumen.
Zuckerverarbeitung ist der wichtigste Industriezweig der Stadt. Hinzu kommen noch die Schiffswerften, Automobilindustrie, Erdölraffinerien, chemische sowie Papier-, Textil und Nahrungsmittelindustrie.
Durban exportiert hauptsächlich Erze, Kohle, Mangan und Mais. Den größten Teil der Landwirtschaft macht das Zuckerrohr aus. Wichtige Rollen spielen aber auch Schafe, Bananen, Ananas, Baumwolle und Zitrusfrüchte. Die Wirtschaft verlief in den letzten 20 Jahren recht gut, sodass man annehmen könnte viele neue Arbeitskräfte hinzu gewonnen zu haben. Leider hat sich dieses in der Vergangenheit weniger bewahrheitet. Nur wenige erhielten eine zukunftssichere Arbeitsstelle.
Flughafen
Der Flughafen Durbans liegt südlich der Stadt. Von hieraus können Touristen weitere Inlands- sowie Auslandsflüge vornehmen. Ein neuer Flughafen namens King Shaka international Airport wird am 1. Mai 2010 in Betrieb gehen, damit der viele Besuch der für die Weltmeisterschaft erwartet wird, keine Platz- und Logistikprobleme verursachen soll.
Schiffsverkehr
1840 wurde der Hafen gegründet und dient bis heute noch als wichtiger Umschlagsplatz für Produkte, die beispielsweise aus Johannesburg eintreffen. Der Hafen von Durban erwirtschaftet den größten Umsatz Südafrikas und ist zugleich der größte Containerhafen südlich des Äquators. Durch die Beendigung des Bürgerkrieges in Mosambik, herrschen seither starke Rivalitäten zwischen beiden Häfen. Die südafrikanische Marine beansprucht einen Teil des Hafens, der sich in Salisbury Island befindet.
Nahverkehr
Durban besitzt ein in der Stadt gut organisiertes Busnetz sowie auch einen S-Bahn-ähnlichen Schienenverkehr. Die jedoch am häufigste und von Einheimischen gerne genutzte Beförderungs
möglichkeit stellt das klassische Sammeltaxi. Zur touristischen und sehr angenehmen Transport-
möglichkeit gehört die traditionelle Zulu-Rickscha.
Fernverkehr
Das gut an das südafrikanische Zugnetz angeschlossene Schienennetz ermöglicht es, wichtige Güter von A nach B zu transportieren. Die gut ausgebaute Autobahn N2 stellt eine optimale Verbindung nach East London und Port Elizabeth her. Des Weiteren verlaufen Straßennetze in die Städte Richards Bay und Maputo. Die Autobahn N3 führt in Richtung Pietermaritzburg und Johannesburg. Langstreckenbusse die von verschiedenen Gesellschaften angeboten werden, ermöglichen es Touristen sowie Einheimischen einen schnellen Ortswechsel vorzunehmen.
Bildung
Seit dem Jahre 2004 gibt es die Universität von KwaZulu-Natal. Diese entstand durch die Zusammenlegung der Universität von Natal und der Universität von Durban-Westville.
38.000 eingeschriebene Stundeten nehmen an den für die wichtigen Fachbereiche stattfindenden Unterrichtsfächern teil. Das alte Universitätsgebäude Durbans diente vor nicht allzu langer Zeit noch als Zentrum der Anti-Apartheid-Bewegung. Neben der Universität von KwaZulu-Natal findet man auch noch die Universität of Technology, diese unterrichtet heute 20.000 Studenten.
Leider gibt es noch immer viele Bürger, die trotz vieler Bildungsmöglich-keiten nur eine mittlere oder gar keine Schulbildung vorweisen können.
Kultur, Sehenswürdigkeiten, Freizeit
Sport
Das kulturelle Angebot in Durban ist vielfältig und sehr interessant. Am Strand finden Touristen die "Golden Mile". Hier stehen Bars und Restau-
rants die bei einem kühlen Getränk einen herrlichen Ausblick garantieren.
Das Meer und die optimalen Wellengänge ziehen wagemutige Surfer und Kitesurfer immer wieder hier her. Nicht nur diese sind gerne im Küsten-bereich Durbans anzutreffen, auch Haie werden des Öfteren im kühlen Nass gesichtet. Aufgrund dieser Problematik sind die Strände mit Hainetzen gesichert.
Sollten Sie das größte Einkaufszentrum (Gateway) Afrikas suchen, werden Sie hier fündig. Besucher erwartet aber auch die uShaka Marine-World mit großen Aquarien und verschiedenen Shows. In der nördlichen Gegend Durbans werden Touristen ein beliebtes Ausflugs- und Ferienziel (Umhlanga Rocks) das direkt an der Küste liegt vorfinden.
Natürlich finden Sportbegeisterte auch einen Fußball-(Golden Arrows) und Rugbyclub (Natal Sharks) vor Ort. Beide Vereine tragen in regel-mäßigen Abständen des ABSA-Stadiums, die für die Zuschauer aufregenden und von Spannung erfüllten Wettkämpfe aus. 2010 entsteht ein speziell für die Weltmeisterschaft größerer Neubau, der den Namen "King-Senzangakhona-Stadion" tragen wird. Weitere Fremdenverkehrs-infos zur WM Stadt Bloemfontein finden Sie selbstverständlich auch hier.
Ein traditionsreiches Marathonspektakel dass zwischen den Städten Durban, Pietermaritzburg und Comrades immer wieder stattfindet, ist der zugleich teilnehmerstärkste Ultramarathon weltweit.
Garten
Der 20 Hektar große botanische Garten der Stadt diente den damaligen britischen Kolonialisten als Versuchsanstalt für den Import von Wirtschafts-pflanzen. Auch Heute finden sich hier noch viele Pflanzen aus der ganzen Welt.
Kultur
Am Bat-Centre Hafen erwartet Sie eine von der UNESCO zum Kulturzentrum umgebaute Lagerhalle. Im Hinterhaus werden neugierige Besucher einige interessante Ausstellungsstücke afrikanischer Kunsthandwerker vorfinden. Sollten Sie nach der spannenden Kulturreise ein leichtes Hungergefühl verspüren, können Sie gerne in das im Obergeschoss liegende Kultur-restaurant namens African Express gehen.
Museum
Für naturkundliche Sammlungen südafrikanischer Kunst steht Ihnen das Natural Science Museum zur Verfügung. Um frühzeitliche Geschichte der Natals und dem Zululand zu erleben, sollten Sie in das Local History Museum gehen. Im KwaMhule-Museum können Sie von der Apartheid sowie der Zulu-Kultur wichtige Informationen erhalten.
Religion
Die größte unter dem Äquator stehende Moschee (Juma-Mosque) finden Sie nur in Durban. Der älteste Tempel Südafrikas heißt "Alayan Hindu Temple" und ist auch gleichzeitig der größte des Landes. Des Weiteren stehen auch zahlreiche Kirchen in der recht lebhaften Stadt.
Bei weiteren Fragen zu Urlaub in Durban, Westville Durban, Mietwagen in Südafrika, Hotel und Freizeit in Durban, fragen Sie einfach bei der Touristen-information nach weiteren Informationen.
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